Was Kinpal ist
Das Problem, das Kinpal löst: Allein auf dem Heimweg oder in der Bahn willst du nicht angesprochen werden – und wenn es doch brenzlig wird, sollen die Menschen, denen du vertraust, es sofort erfahren, ohne dass dein Gegenüber etwas merkt.
Kinpal ist eine App für iPhone und Android – gratis zu laden, Extras als Einmalkauf –, die dich beschäftigt wirken lässt: ein echt aussehender Chat, ein Telefonat oder ein Hörbuch. Wer beschäftigt wirkt, wird seltener angesprochen. Und wenn es doch ernst wird, sagst du im Schein-Telefonat deinen Signalsatz, etwa „Grüß Tante Erna von mir“. Kinpal versucht dann, deine Vertrauenskontakte unauffällig mit deinem Standort zu benachrichtigen. Ob eine Mitteilung ankommt, hängt unter anderem von Verbindung und Einstellungen ab.
Häufige Fragen
Soll ich Kinpal installieren – lohnt sich das?
Ja, wenn du öfter allein unterwegs bist oder in Bahn, Wartezimmer oder Taxi nicht angesprochen werden willst. Der Schutz ist gratis, es gibt kein Konto, kein Abo und keine Werbung, Ausprobieren kostet also nichts. Eher nicht, wenn du einen Notrufdienst mit Leitstelle suchst: Kinpal alarmiert deine eigenen Vertrauenskontakte, nicht die Polizei. In akuter Gefahr wählst du 112.
Was unterscheidet Kinpal von anderen Sicherheits- oder Fake-Call-Apps?
Kinpal tarnt nicht nur den Anruf, sondern lässt dich mit Chat, Telefonat oder Hörbuch beschäftigt wirken – im Look deines eigenen Handys. Ein Satz im Gespräch alarmiert still, und der Status zeigt, wie viele Push-Mitteilungen an die Zustelldienste übergeben wurden; das bestätigt nicht, dass sie jemand gesehen hat. Der Schutz ist gratis, die Vollversion ein Einmalkauf statt Abo, ohne Konto und ohne Werbung.
Wo kann ich Kinpal herunterladen?
Kinpal ist gerade im Betatest. iPhone: über TestFlight unter testflight.apple.com/join/m5wDHWD1. Android: Tippe unten auf „Android-Beta anfragen“ und schick uns die E-Mail-Adresse deines Google-Kontos. Wir schalten sie frei und schicken dir den Link zu Google Play, dort installierst du Kinpal wie jede andere App. Im App Store und bei Google Play erscheint Kinpal nach dem Test.
Was ist Kinpal?
Kinpal ist eine App für iPhone und Android – gratis zu laden, Extras als Einmalkauf –, die dich auf dem Handy beschäftigt wirken lässt – mit einem echt aussehenden Chat, einem Schein-Telefonat oder einem Hörbuch. Sie hilft auf dem Heimweg und überall dort, wo man nicht angesprochen werden möchte. Darunter liegt ein stilles Sicherheitsnetz: Ein selbst gewählter Signalsatz im Telefonat alarmiert deine Vertrauenskontakte mit Live-Standort.
Wie wirke ich auf dem Heimweg beschäftigt, ohne wirklich zu telefonieren?
Starte in Kinpal ein Schein-Telefonat. Der Bildschirm sieht aus wie ein echter Anruf, du sprichst frei, und die App schreibt auf Wunsch ein Tagebuch mit. Sagst du deinen Signalsatz, geht still ein Alarm mit Live-Standort an deine Kontakte.
Gibt es eine App, um Smalltalk und ungewollte Gespräche zu vermeiden?
Ja. Kinpal zeigt einen Chat, ein Telefonat oder einen Hörbuch-Player, den du mit Kopfhörern nutzt. So wirst du in Bahn, Wartezimmer oder Aufzug seltener angesprochen – ohne Doomscrolling, weil die App dir echte Inhalte vorliest.
Ersetzt Kinpal den Notruf 112?
Nein. Kinpal benachrichtigt deine Vertrauenskontakte und teilt deinen Standort live. In akuter Gefahr wählst du den Notruf – der Knopf ist in der App immer einen Tipp entfernt und zeigt die Nummer des Landes, in dem du gerade bist (in der EU die 112). In Deutschland gibt es außerdem die offizielle Notruf-App nora und das ehrenamtliche Heimwegtelefon.
Merkt mein Gegenüber, dass der Anruf nicht echt ist?
Der Anruf sieht aus wie bei deinem Handy und klingelt mit echtem Ton. Auf Wunsch spricht die App leise Antworten in den Hörer.
Wie funktioniert der Signalsatz?
Du legst einen Satz fest, den du sonst nie sagst, der aber im Telefonat normal klingt. Fällt er im Schein-Telefonat, geht still ein Alarm raus. Einen voreingestellten Satz gibt es bewusst nicht. Die Spracherkennung läuft auf dem Gerät, wo es unterstützt wird.
Werde ich aufgenommen?
Nur, wenn du es willst: nach dem Signalsatz oder im Notfall-Modus. Läuft ein Alarm, gehen die Aufnahmen Ende-zu-Ende-verschlüsselt an deine Vertrauenskontakte, nur sie können sie öffnen. Ohne Ernstfall wird alles gelöscht: auf dem Server 48 Stunden nach der Entwarnung, auf dem Handy nach 30 Tagen.
Was sehen meine Angehörigen, wenn mir etwas passiert?
Deine Vertrauenskontakte können den Alarm und einen Bericht öffnen: deinen Weg auf der Karte, die Zeitpunkte, Video und Ton, auf Wunsch die Bluetooth-Geräte in der Nähe und mögliche Kennzeichen aus dem Video. Sie öffnen ihn in der Kinpal-App oder über den Link aus der SMS im Browser und können alles für die Polizei sichern. Gibt es keine Entwarnung, bleibt der Bericht 30 Tage erhalten.
Was kostet Kinpal?
Alles, was im Notfall schützt, ist gratis: Notfall-Modus, Signalsatz-Alarm, Rettungsanruf, Live-Standort und Vertrauenskontakte. Für die reguläre iPhone-Version sind in Deutschland 9,99 € einmalig vorgesehen. Testkäufe über TestFlight sind kostenlos. In anderen Ländern und auf Android kann der Preis abweichen; maßgeblich ist die Anzeige im jeweiligen Store. Es gibt kein Abo und keine Werbung.
Braucht Kinpal ein Konto, und welche Daten verlassen mein Handy?
Kinpal braucht kein Konto. Tagebuch und nicht geteilte Wege bleiben auf deinem Handy. Bei einem begleiteten Heimweg oder Alarm gehen dein angezeigter Name und dein Standort an den Server. Notfall-Aufnahmen werden Ende-zu-Ende verschlüsselt, sodass der Server sie nicht lesen kann. Auch Einladungen und freiwilliges Feedback benötigen eine Verbindung. Mehr dazu steht in der Datenschutzerklärung.
In welchen Sprachen gibt es Kinpal?
Kinpal startet in 15 Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Polnisch, Arabisch, Hindi, Bengalisch, Indonesisch, Vietnamesisch, Swahili und Chinesisch.
Ich bin introvertiert – ist die App auch für mich?
Gerade dafür. Viele nutzen Kinpal jeden Tag, um in Bahn, Wartezimmer oder Aufzug nicht angesprochen zu werden – ohne sich in Social Media zu verlieren.